Rechtsanwaltskanzlei für Umgangsrecht Fürth

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Umgangsrecht

Umgangsrecht für Väter

Wer?

Das Umgangsrecht hat immer derjenige, bei dem das Kind nicht lebt. Lebt das gemeinsame Kind bei der Mutter, dann hat der Vater ein Recht auf Umgang.

Wann – Wie oft?

Die Dauer und Häufigkeit des Umgangs hängt davon ab, wie alt das Kind ist und natürlich von der Entfernung zwischen Wohnort des Kindes und dem des umgangsberechtigten Elternteils. Für ältere Kinder gilt ein 14-tägiges Umgangsrecht von Freitagabend bis Sonntagabend und die Hälfte der Ferien. Bei jüngeren Kindern sollte der Umgang kürzer, dafür jedoch häufiger sein. Es haben sich Umgänge von 3 x wöchentlich für eine Stunde bewährt. Vom Kindergartenalter bis zum Eintritt in die Schule ist ein wöchentliches Umgangsrecht für einen Tag am Wochenende sinnvoll. Entscheidend ist natürlich immer wie eng das Verhältnis zwischen Vater und Kind ist. Wenn ein Vater längere Zeit mit dem Kind zusammen gelebt hat und von Anfang an mit dessen Umgang vertraut ist, kann er es auch jedes Wochenende sehen und Zeit mit ihm verbringen. Zudem ist die Entfernung zwischen dem Wohnort des Vaters und des Kindes sehr wichtig für das Umgangsrecht. Da derjenige, der den Umgang wahrnimmt, das Kind abholen und wieder zurückbringen muss, ist der zeitliche Faktor nicht zu unterschätzen. Zudem muss man sich auch überlegen was man seinem eigenen Kind zumuten kann, so macht z. B. eine Fahrstrecke von jeweils einer Stunde bei einem Umgang von einem Tag keinen Sinn. Grundsätzlich ist beim Umgangsrecht stets das Wohl des Kindes im Auge zu behalten.

Wie?

Das Umgangsrecht bedeutet, dass der Umgang vorwiegend selbst wahrgenommen werden sollte. Schließlich ist das Umgangsrecht dafür da, dass das Verhältnis zwischen Vater und Kind gefestigt und gemeinsam Zeit verbracht wird. Es macht also keinen Sinn wenn das Kind am Wochenende bei den Großeltern oder der neuen Freundin ist, weil der Vater arbeiten muss oder für längere Zeit unterwegs ist. Hier ist es dann auch verständlich, wenn die Mutter des Kindes etwas gegen das Umgangsrecht einzuwenden hat.

Wer hilft?

Das Kind fühlt sich am wohlsten, wenn sich die Eltern über den Umgang einig werden und somit geklärte Verhältnisse herrschen. Wenn es jedoch Probleme gibt und sich beide Elternteile in verschiedenen Themen des Umgangsrechts nicht einig sind, kann auch Hilfe beim Jugendamt gesucht werden. Die Mitarbeiter versuchen dann zwischen den Eltern zu vermitteln und Vereinbarungen für den richtigen Umgang zu treffen. Hilft das aber auch nicht, bleibt in den meisten Fällen nichts weiter übrig als der Gang zum Gericht. Bei einem Antrag auf Regelung des Umgangs wird das Gericht so schnell wie möglich einen Termin zur mündlichen Verhandlung ansetzen, in der der vorläufige Umgang für die nächsten Monate geregelt wird. Da der regelmäßige Gang zum Gericht nicht zum Wohle des Kindes beiträgt, sollte sich auf eine langfristige Umgangsregelung geeinigt werden.

Wenn Sie weitere Informationen zum Umgangsrecht benötigen, setzen Sie sich gerne mit unserer Kanzlei in Verbindung. Es wird sich einer unserer spezialisierten Fachanwälte für Familienrecht um Sie und Ihren persönlichen Fall kümmern.

 

 

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